Pfeifenrauchen: Tipps für Anfänger

 
Falls Du schon einmal Pfeife geraucht hast und der Rauch dann so aussah wie auf diesem Bild, hast Du wohl irgendetwas falsch gemacht und solltest unbedingt diese Informationen lesen.  
 

Wie stopfe ich meine Pfeife richtig? 

Eine Pfeife wird in drei Stufen mit Tabak gefüllt:

  • Das erste Drittel der Tabakfüllung solltest Du mit möglichst wenig Druck in den Brennraum geben.
  • Beim zweiten Drittel kannst Du schon etwas kräftiger drücken.
  • Beim letzten Drittel kannst Du noch etwas mehr drücken (bitte nicht so stark, wie Arnold Schwarzenegger
    es tun würde! Aber der raucht ja bekanntlich Zigarren). Beim Stopfen solltest Du den Tabak mit dem Finger etwas "drehen".

    Wenn Du Alles richtig gemacht hast, kannst Du das Rauchen genießen wie die Herrschaften auf dem Foto (aber bitte nicht so laut, wie diese hier!!) 

Übrigens: zusätzlich solltest Du noch drei weitere Dinge beachten: -langsam rauchen
-nicht zu stark ziehen
-nicht wundern, wenn die Pfeife zwischendurch `mal ausgeht.  




Worauf sollte ich beim Kauf meiner ersten Pfeife achten?

Die erste Pfeife sollte einen möglichst dickwandigen Brennraum haben (ca. 4 mm stark), da am Anfang die Gefahr besteht, dass Du den Rauch zu stark "ansaugst". Dadurch kann die Pfeife sehr heiß werden und Du kannst sie kaum in der Hand halten, ohne Dir "die Finger zu verbrennen". Wo wir gerade beim Thema "heißrauchen" sind: eine wichtige Grundregel ist, nicht zu hektisch zu rauchen. Nicht umsonst geht es bei Pfeifenraucher-Wettbewerben (ja, auch so etwas gibt es...) darum, mit einer vorgegebenen Menge Tabak möglichst lange auszukommen. Übrigens: dass die Pfeife ab und zu wieder ausgeht, ist normal und kein Grund zur Beunruhigung! Einfach mit dem Stopfer die Asche etwas andrücken und die Pfeife neu anzünden. Stopp, halt, natürlich nicht die Pfeife, sondern den Tabak!!... Eine gebogene Pfeife ist für den Anfang gut, da sie eine geringere "Hebelwirkung" ausübt. Die Kiefermuskulatur muss für das Pfeifenrauchen erst trainiert werden... Ein Besuch im Bodybuilding-Studio ist dafür allerdings nicht zwingend erforderlich! Für die erste Pfeife musst Du nicht allzu viel Geld ausgeben. Mehr als ca. 50,-- EURO muss sie nicht kosten. Eine teurere Pfeife raucht sich nicht unbedingt besser. Bei den höheren Preisklasse geht es meist nur um die Optik.

Wie oft am Tag darf ich eine Pfeife rauchen?

Möglichst nur einmal. Während des Rauchens bildet sich im Pfeifenkopf Feuchtigkeit, die sich im Holz ablagert. Es werden ca. 24 Stunden benötigt, um diese Feuchtigkeit wieder abzubauen. Durch erneutes Rauchen innerhalb dieser Zeit dehnt sich die Feuchtigkeit durch die Hitze im Kopf aus, wodurch das Holz platzen kann.



Wie rauche ich eine Pfeife richtig ein?

Heutzutage verwenden die meisten Pfeifenhersteller eine "Einrauchpaste", die auf die Innenwand des Pfeifenkopfes aufgetragen wird (erkennbar an der schwarzen Farbe des Brennraumes). Dadurch entfällt ein spezielles Einrauchen.

Welchen Tabak soll ich rauchen?

Ganz einfach: ausprobieren! Die Geschmäcker sind auch beim Tabak verschieden. Ich würde allerdings am Anfang einen milden Tabak verwenden. Der Rauch des Pfeifentabaks ist im Gegensatz zum Zigarettenrauch viel dichter. Die Geschmacksnerven der Zunge müssen sich erst einmal daran gewöhnen. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es bei mir fast drei Monate gedauert hat, bis ich nach dem Rauchen keine "taube" oder "brennende" Zunge mehr hatte. Ich wollte schon kapitulieren. Heute bin ich froh, dass ich es nicht getan habe.

Wie reinige ich meine Pfeife?

Hierfür benötigst Du einen Stopfer und Pfeifenreiniger. Unmittelbar nach dem Rauchen entfernst Du erst einmal mit dem Löffel des Stopfers die Asche und Tabakreste. Wichtig: die Pfeife nicht an einem harten Gegenstand ausklopfen!! Jetzt lässt Du die Pfeife auskühlen. Dann nimmst Du sie auseinander und reinigst sie mit Hilfe der Pfeifenreiniger, die die Restfeuchtigkeit aufsaugen sollen. Ich würde nicht an Reinigern sparen, zumal diese nicht alle Welt kosten.


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